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By Heinz Sieburg

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Jahrhundert die Dom- oder Kathedralschulen, die am Vorbild der Klosterschulen ausgerichtet waren. Ihre Aufgabe bestand hauptsa¨chlich in der Ausbildung der sogenannten Weltgeistlichen, die die christliche Lehre außerhalb des Klosters verbreiteten und die Gemeindeseelsorge u¨bernahmen. Vom Hochmittelalter an entwickelten sich die – an Pfarreien gebundenen – Lateinschulen. Seit dem spa¨ten Mittelalter kamen die privat betriebenen Schreibschulen (Winkelschulen, auch Heck- oder Klippschulen) auf, die sich besonders an den Bedu¨rfnissen des kaufma¨nnischen Bu¨rgertums orientierten.

Ihre Verwendung war sehr arbeitsintensiv. Resultat war aber ein sehr ausgewogenes, gitterfo¨rmig wirkendes und gut lesbares Schriftbild. Typisch fu¨r die Textura ist etwa das lange Schaft-s, das neben der heutigen runden s-Grafie steht. Abbildung 11: Schriftbeispiel Gotische Textura 48 PAL ØOGR AF IE UND KODIKOL OGI E • Im Spa¨tmittelalter kamen zunehmend – schwerer lesbare – kursive Schriften in Gebrauch. Eine verbreitete Kursive war die Bastarda, deren Buchstaben in der Regel flu¨chtiger ausgefu¨hrt wurden und ineinandergreifen.

Jahrhundert hinein regelma¨ßig Pergament, war ein so kostbares Gut, dass dessen Gebrauch streng reglementiert war. Schon aus diesem Grund war die Verschriftlichung der volkssprachlichen deutschen Texte limitiert. 5). Auch wenn Papyrus (hergestellt aus der Papyruspflanze) im Abendland nicht ga¨nzlich unbekannt war, war der Hauptbeschreibstoff des fru¨hen und hohen Mittelalters Pergament. Pergament besteht aus Tierha¨uten (Schaf, Ziege oder Kalb). Diese wurden nicht gegerbt, sondern zuna¨chst in scharfer Kalklauge gebeizt, mit einem speziellen Stabeisen gereinigt und dann zum Trocknen auf Rahmen gespannt.

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