Download Lessing-Handbuch: Leben — Werk — Wirkung by Monika Fick PDF

By Monika Fick

Bedeutender Dichter und großer Geist der Aufklärung. Das Handbuch vermittelt einen Zugang zum Gesamtwerk Gotthold Ephraim Lessings und ergänzt mit einer Fülle von Interpretationen das aktuelle Lessingbild. Die three. Auflage bietet zu jedem Werk und jeder Werkgruppe neue Forschungsreferate und Analysen auf aktuellem Stand. Neben neuen Einblicken in die Verflechtung von Lessings Werk mit den anthropologischen und religionsphilosophischen Fragestellungen der Aufklärung wird auch der Bezug zu zeitgeschichtlichen Ereignissen verdeutlicht.

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Es gehört jedoch zum Charakterbild Lessings, und damit sind wir beim zweiten Aspekt, daß er sich immer wieder entzieht und den Freunden oft zum Rätsel wird. Der Anspruch seines Literaturkonzepts impliziert eine Herausforderung bürgerlichen Lebensstils, ähnliches wiederholt sich in der Biographie. Lessing lebt in bürgerlichen Kreisen und doch steht seine Lebensführung sozusagen quer. Wir nennen die wichtigsten unbürgerlichen Züge. Am auffallendsten: Lessing der Spieler. Die Breslauer »Szene«, Lessing aus Sachsen mit preußischen OffIzieren am Wirtshaustisch, hitzig um sehr hohe Einsätze spielend, so hohe Einsätze, daß der General Tauentzien ihn warnt, diese Szene hat Berühmtheit erlangt.

Im Bürgertum gilt die Poesie als eine Beschäftigung fur »Nebenstunden«, als Erholung von den »ernsthaften« Geschäften, als eine Art Verzierung des Alltags. Viele Dichter haben in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts fest defmierte Berufe, seien es bürgerliche (Barthold Hinrich Brockes: Ratsherr der Stadt Hamburg; Johann Wilhelm Ludwig Gleim: Sekretär des Halberstädter Domkapitels und Kanonikus des Stifts Walbeck), gelehrte (Gottsched, Gellert, Albrecht von Haller) oder geistliche (Samuel Gotthold Lange).

Doch werden ihm großzügig Reisen bewilligt: nach Wien, Mannheim, Berlin, Leipzig und Hamburg. In das Jahr 1775 fällt eine fast achtmonatige Italienreise, Lessing begleitet (quasi dienstlich) den braunschweigischen Prinzen Maximilian Julius Leopold. Einerseits kommt die Reise ungelegen, da sie das lang ersehnte Wiedersehen mit der Verlobten Eva König in Wien abrupt unterbricht und die Hochzeit hinausgezögert werden muß. Andererseits beleuchtet gerade sie wie weniges den »vergessenen« Aspekt von Lessings Lebensführung, die Lust am Sinnlichen, vielleicht sogar das Bedürfnis nach einem sorglosen, reichen Lebensstil.

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