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By Heinrich Mann

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Dora Linter stammte väterlicherseits aus einer deutsch-jüdischen, seit zwei Generationen getauften Familie. Ihr Vater hatte in Rio de Janeiro, wo er sein Vermögen gemacht, eine gefeierte Dame der dortigen Gesellschaft, eine Kreolin, geheiratet. In früher Kindheit mutterlos geworden, war Dora ohne viel andere Gesellschaft als die ihrer Dienerinnen aufgewachsen. Und während das bei seiner auffallenden lichten Blondheit eigentümlich stille und indifferente Mädchen von frühauf an das unthätige, bloß vegetierende Dasein der südamerikanischen Damen gewöhnt wurde, wuchs zugleich ihre Verschlossenheit und ihr Trotz.

Ihr Vater hatte in Rio de Janeiro, wo er sein Vermögen gemacht, eine gefeierte Dame der dortigen Gesellschaft, eine Kreolin, geheiratet. In früher Kindheit mutterlos geworden, war Dora ohne viel andere Gesellschaft als die ihrer Dienerinnen aufgewachsen. Und während das bei seiner auffallenden lichten Blondheit eigentümlich stille und indifferente Mädchen von frühauf an das unthätige, bloß vegetierende Dasein der südamerikanischen Damen gewöhnt wurde, wuchs zugleich ihre Verschlossenheit und ihr Trotz.

So konnte sie in der nächsten Zeit, welche ihr nach der nervösen Gereiztheit der vergangenen Wochen Ruhe und Erschlaffung der Sinne brachte, jene Episode beendet und unschädlich gemacht glauben, um erst langsam der Wirkungen, welche sie in ihrem ferneren Innenleben gezeitigt, gewahr zu werden. Stärker als das Vergnügen, das ihr in dem Umgange mit dem jungen Engländer das Spielen mit der wohl gekannten Gefahr bereitet hatte, war jetzt in ihr die einfache Furcht vor der letzteren. Nach jenen Erfahrungen fühlte sie sich ihrer selbst nicht mehr mächtig; es stand immer vor ihrer Seele, daß sie im Begriffe gewesen, sich zu vergessen.

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