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By H.H. Klein

Das Friisen ist ein vielseitiges, hiiufig angewendetes Arbeitsverfahren der spanenden Formung. Durch den zunehmenden Einsatz bandgesteuer ter Friismaschinen und die Entwicklung besonders leistungsfiihiger Werkzeuge, z. B. der Hartmetallmesserkopfe, hat es noch an Bedeutung gewonnen. Fiir den Betriebsmann ist es daher in der Werkstatt ebenso wie bei der Arbeitsvorbereitung und Kalkulation wichtig, mit den ver schiedenen Teilgebieten des Friisens vertraut zu sein. Als Grundlage kann das vorliegende Buch gute Dienste leisten. Die Beschreibung der einzelnen Friisverfahren wird durch Richtwerte fiir die Arbeitsgeschwindigkeit, Arbeitsbeispiele und Angaben iiber erforderliche Betriebsmittel ergiinzt. Die ausfiihrlichen Hinweise zur Arbeitszeitermittlung diirften auch fiir das Programmieren der Maschinen von Nutzen sein. Wer sich eingehender mit Einzelfragen oder mit der nicht einfachen Friistheorie beschiiftigen will, findet im Literaturver zeichnis eine geeignete Auswahl aus dem sehr umfangreichen Schrift tum, auf das im textual content durch Zahlen in eckigen Klammern verwiesen wird. Juni 1970 ist als internationale Einheit fiir die Kraft das Newton Seit (N) gesetzlich eingefiihrt. Die bisher giiltigen Einheiten Kilopond (kp) bzw. Pond (p) sind nur noch fUr eine Dbergangszeit bis Ende 1977 zugelassen. In den folgenden AusfUhrungen werden daher bereits 2 Schnittkrafte in N, Festigkeiten in Njmm und Drehmomente in Nm angegeben. Zum Vergleich der alten und neuen Einheiten nach DIN 1301 [I] diene die folgende Gegeniiberstellung: Krajte Festigkeiten Drehmomente 2 I kp=9,81N 10 N I kpjmm2 lONjmm 1kpm lONm 2 100p=0, lkp 1 N I Njmm zero, lkpjmm2 I Nm 0,1 kpm 1 1. Frasverfahren und ihre Anwendung 1. 1.

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MaBhaltigkeit und Oberfliichengute sind beim Schlicht- und Feinfriisen ausschlaggebend. Auch die Oberfliichensicherheit ist zu beachten, d. h. das fur die Tragfiihigkeit wichtige Gefuge der Werkstuckoberfliiche darf nicht (z. B. durch iiberhOhte Schnittgeschwindigkeit) veriindert werden. Folgende Rauhtiefen sind erreichbltr: beim Schruppfriisen 40· . ·100 [Lm, beim SchIichtfriisen 10· . ·40 [Lm, beim Feinfriisen (1,6)·· ·4·· ·10 [Lm. 2. Standzeitwerte. Allgemeingiiltige Richtwerte fiir die Standzeit beim Frasen lassen sich schwer aufstellen, denn es sind grundsatzliche Unterschiede zwischen den einzelnen Frasverfahren vorhanden.

Bei anderer Bauart [23] iibernimmt der Frasschlittenstock die Senkrechtbewegung. Er ist dann mit dem waagerecht gefiihrten Frasschlitten zu einer Einheit zusammengefaBt. 54. Jzfrasmaschine. a, b, c, d WechselrMer Zahnriider mit Evolventenform werden mit Walzfrasern erzeugt, deren Schneidenprofil dem einer Evolventenschnecke entspricht. Die Anzahl der entstehenden Hiillschnitte ist durch die Zahl der Zahnstollen und die Eingriffsdauer des Frasers mit dem Werkstiick begrenzt. Diese wird urn so groBer, je mehr Zahne Fraser und Zahnrad haben.

Zabnrad Irasen naeb dem TeilverIahren (Gegenlauf) \Verkstiick: Zahnrad 190 0x25 mm aus 34 Cr 4 (Festigkeit 900 N/mm2 ). Arbeitsgang: 36 Zahne Modul 5 schlichtfrasen. 6 (fiir 35 bis 54 Zahne) aus HSS, 900, Z ~ 14. Maschine: Universalfrasmaschine Typ FU, 2,5 kW. Spannart: Werkstiick aufDorn mit Gegenspitze, Fraser auf Dorn 320 mit Gegenlager. Arbeitsbedingungen: a ~ 8 mm (Mittelwert), e"'" 10,8 mm, v ~ 16 m/min, n ~ 56 U/min, 8 z ~ 0,04 (mit Riicksicht auf Oberfiachengiite), 8 ~ 0,56 mm/U, u ~ 31 mm/min.

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