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By Suzanne Lischer

Für das Schweizer Fernsehen (SRG SSR idée suisse) stellt sich die Frage nach der Qualität im Zusammenhang mit seinem Programmauftrag (Art. 24 RTVG) und seiner Rolle als provider public-Unternehmen. Die Konzession der SRG, die den Programmauftrag konkretisiert, stellt demgemäß besondere Anforderungen an die Qualität der SRG-Programme. Vor diesem Hintergrund prüft Suzanne Lischer, welche Merkmale das SRG-Programm aufweisen muss, damit es den Qualitätsvorgaben entspricht und somit seinem Service-public-Anspruch gerecht wird. Die Autorin stellt die Entwicklung und Anwendung eines intersubjektiv nachvollziehbaren Modells, welches die vertiefende inhaltsanalytische Prüfung der konzessionsrechtlichen Qualitätsvorgaben für die SRG-Programme erlaubt, in den Mittelpunkt der empirischen Untersuchung. Sie verdeutlicht, dass sich die vorhandenen Qualitätskriterien und die neu entwickelten Indikatoren in der Empirie bewährt haben. Die entwickelte Methode erweist sich in unterschiedlichen Forschungskontexten als anwendbar und leistet somit einen weiterführenden Beitrag für die Fernsehprogrammforschung.

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Die in der Bundesverfassung festgehaltenen Grunds¨atze der Medienfreiheit (Art. 17 BV), der Informationsfreiheit (Art. 16 BV) sowie die in Art. 93 Abs. 3 BV verankerte Autonomie der Rundfunkveranstalter werden durch den ebenfalls auf Verfassungsebene niedergelegten Leistungsauftrag an die Rundfunkveranstalter (Art. 93 Abs. 2 BV) eingeschr¨ankt. 5 Folgerungen aus den normativen Qualit¨atsvorgaben 49 2008: 1; Schulz 2003: 314). Keine Antwort gibt die Bundesverfassung dagegen auf die Frage, welches Regulierungsmodell der Gesetzgeber zur Verwirklichung der verfassungsrechtlichen Anliegen zu w¨ahlen habe.

Indem die privaten (konzessionierten) Anbieter dank des Geb¨uhrensplitting h¨ohere Beitr¨age erhalten, wird auch ihre Position gest¨arkt. Im Gegenzug m¨ussen sie allerdings ebenso den im Gesetzestext festgehaltenen lokal-regionalen Service public erbringen (vgl. 2). Ein wesentlicher Teil des revidierten Gesetzes befasst sich zudem mit der fernmeldetechnischen Verbreitung der Radio- und Fernsehprogramme und ber¨ucksichtigt namentlich die Folgen der Digitalisierung (BAKOM 2006; 2008). 2 Inhaltliche Mindestanforderungen fur Als fundamentalen Grundsatz schreibt Art.

Typisch zeigt sich dies beim Aspekt der sprachregionalen Versorgung. Nicht nur geht es um das Angebot von Sendungen in einer bestimmten Sprache an die Empf¨anger in einer sprachlich spezifisch gepr¨agten Region. Vielmehr bedeutet die Integration der Sprachr¨aume auch, dass Personen, die sich in einer anderen Region aufhalten, dort ebenso eine Empfangsm¨oglichkeit haben m¨ussen (Weber 2007: 74). Abschließend sei auf die Bedeutung der Qualit¨atsvorgaben f¨ur Service-publicAnbieter hingewiesen. ). Mit der Leitbildfunktion geht das Ziel einher, dass sich die Programmgestaltung des o¨ ffentlichen Rundfunks auf einem hohen Qualit¨atsniveau einpendelt.

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