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By Christian Kracht

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Die Ungehorsame (Historischer Roman)

Ein großer historischer Roman aus der Zeit des Freiherrn KniggeBonn, 1842. Als die unscheinbare Leonie Gutermann und Landvermesser Hendryk Mansel sich das Jawort geben, bebt die Erde. Niemand magazine an ein Omen glauben, doch in der Zweckehe kündigen sich schon bald Turbulenzen an. Beide hüten Geheimnisse voreinander, doch die Fassade bekommt erste Risse.

Schwärzer als der Tod (Thriller)

Das Böse lauert vor der eigenen Haustür …Drei Kinder finden beim Spielen eine halb verscharrte Leiche. Mehr noch als der grausige Fund erschüttert Anne Navarre, ihre Lehrerin, die Tatsache, dass ihre drei Schützlinge den unschuldigen Glauben an eine heile Welt verlieren mussten. Noch ahnt sie nicht, dass die Tote im Wald für die ganze Dorfgemeinschaft das Ende der Unschuld bedeutet, denn es bleibt nicht bei einem Opfer.

Tempête rouge

"Si Octobre Rouge est le most desirable livre de Clancy", a écrit Jack Higgins, "alors nous ferions bien d'être tous très attentifs, automobile Dieu seul sait remark seront le deuxième et le troisième ! " Tempête Rouge est le moment roman de Tom Clancy et il est en tous issues plus audacieux, plus grand, plus passionnant et plus spectaculaire.

Der Knochenmann

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Dabei fällt mir ein, daß ich noch nicht erzählt habe, warum Varna Varna heißt. Das ist wegen der Stadt am schwarzen Meer, in der sich ihre Zonen-Eltern kennengelernt haben. Als die Eltern dann in den Westen kamen, wurde Varna auf der Schule immer gehänselt wegen ihres Namens. Die Kinder haben immer gesungen und sie gepiesackt im Schulhof, und daher hat Varna ihren Knacks weg, daß sie immer beliebt sein will, auf Vernissagen und in Szenekneipen und so. Das Wichtigste damals war, daß ich Varna nicht akzeptiert habe.

Ich habe mir überlegt, in Frankfurt den Alexander zu besuchen. Wir haben uns ja, wie gesagt, etwas aus den Augen verloren, und das finde ich schade, weil Alexander immer ein feiner Kerl, ein guter Freund war, und einen klugen Kopf hatte. Während wir durch Frankfurt fahren, versuche ich, mir Alexanders Gesicht vorzustellen, aber es gelingt mir nicht so richtig. Es ist ein längliches Gesicht mit einer großen Nase, und irgendwie sieht er mittelalterlich aus, wie auf einem Bild von Walther von der Vogelweide oder Bernard von Clairvaux.

Ich taste sie langsam ab, langsam, damit die alte Frau nichts merkt, aber die liest weiter in ihrem Ernst Jünger-Buch, und tatsächlich, mein ganzer Hosenboden ist naß und klebrig. Ich werde rot, merke aber im selben Moment, daß die Nässe von den Ehrmann-Joghurts kommt, die mir in der Tasche ausgelaufen sind. Das ist mir natürlich furchtbar peinlich, und mir wird ganz schummrig, und das liegt sicher auch an dem Bourbon. Auf jeden Fall muß ich jetzt mit meiner verschmierten Hose über die alte Frau hinübersteigen, oder ich muß sie bitten, mich mal auf die Toilette gehen zu lassen, und dann wird sie aufstehen, um mir Platz zu machen und den ganzen Schweinkram sehen und denken, ich sei ein völliges Ferkel und ein Arschloch.

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