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By Andrea Schacht

Ein großer historischer Roman aus der Zeit des Freiherrn Knigge

Bonn, 1842. Als die unscheinbare Leonie Gutermann und Landvermesser Hendryk Mansel sich das Jawort geben, bebt die Erde. Niemand magazine an ein Omen glauben, doch in der Zweckehe kündigen sich schon bald Turbulenzen an. Beide hüten Geheimnisse voreinander, doch die Fassade bekommt erste Risse. Als auf Hendryk ein Anschlag verübt und auch Leonie bedroht wird, müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und ihren Herzen …

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Die Ungehorsame (Historischer Roman)

Ein großer historischer Roman aus der Zeit des Freiherrn KniggeBonn, 1842. Als die unscheinbare Leonie Gutermann und Landvermesser Hendryk Mansel sich das Jawort geben, bebt die Erde. Niemand magazine an ein Omen glauben, doch in der Zweckehe kündigen sich schon bald Turbulenzen an. Beide hüten Geheimnisse voreinander, doch die Fassade bekommt erste Risse.

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Dabei hatte sie sich auf Theaterbesuche und Ausstellungen, Soireen und Picknicks, vielleicht sogar den einen oder anderen Ball gefreut. Dererlei Abwechslungen hatte sie bisher weitgehend entbehren müssen. Aber wahrscheinlich machte Mansel sich nicht viel aus solchen schlichten Belustigungen. Wenn sie wenigstens eine Freundin hätte, mit der sie dann und wann einen kleinen Bummel durch die Läden oder durch die Parks machen könnte. Sie löste sich von dem Baum, wanderte weiter und pflückte eine frühe Rosenknospe.

Hätte sie noch irgendeinen Glauben gehabt, hätte sie vielleicht beten können. Aber sie hatte nicht nur die katholische Kirche verlassen, sie hatte weit mehr Türen hinter sich zugeschlagen, als ihre Angehörigen wussten. Eine Weile saß sie wie versteinert da, dann aber hörte sie ihren Gatten in das Nachbarzimmer treten und noch einige Worte mit Albert wechseln. Mit großer Willensanstrengung riss sie sich zusammen und begann mit der Nachttoilette. Schließlich bürstete sie mit einigen energischen Strichen ihre langen, widerspenstigen Locken und flocht sie zu einem festen Zopf.

Leonie nahm ihren Platz in Fahrtrichtung der Kutsche ein und legte die behandschuhten Hände ruhig im Schoß zusammen. Sie saß sehr aufrecht und vermied es, sich mit dem Rücken an das Polster zu lehnen, wie sie es von Kindheit an gelernt hatte. Ihr Gatte setzte sich ihr gegenüber, legte seinen Zylinder neben sich auf das Polster und machte es sich in etwas legererer Haltung bequem. Das Gefährt ruckte an, und man rollte auf die Straße. Die junge Braut hielt ihren Blick auf ihre Hände gerichtet und erwiderte nicht die Abschiedsrufe und das Winken ihrer Angehörigen.

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