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By S. Wittig (auth.), Professor Dr. Dr. h.c Heinz Kunle, Dr. Stefan Fuchs (eds.)

Zu Beginn des neuen Jahrhunderts sehen sich die Universitäten gewaltigen Herausforderungen gegenüber. Die Ära der Wissenschaftsgesellschaft bedeutet gerade für die technisch-naturwissenschaftlich orientierten Hochschulen ganz neue Aufgaben und eine gesteigerte Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Anlässlich ihres one hundred seventy five. Jubiläums macht die Universität Karlsruhe in der vorliegenden Festschrift deshalb die zentralen Entwicklungstendenzen sichtbar, die Forschung und Lehre in diesen Zeiten des Umbruchs kennzeichnen, und nimmt zu Fragen der anstehenden Strukturreform der Hochschulen Stellung. Die Standortbestimmung einer der erfolgreichsten Technischen Universitäten weltweit erfolgt dabei vor dem Hintergrund ihrer langen geschichtlichen Erfahrung. Sie ist zugleich Rückblick und Ausblick und richtet sich mit ihrer betont anschaulichen Darstellungsweise an alle, die sich für die Grundprobleme interessieren, mit denen Spitzenforschung und interdisziplinäre Lehre in der Gegenwart konfrontiert werden.

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Weitreichende Konsequenzen für die bundesrepublikanische Hochschullandschaft hatte das Anfang der 70er Jahre gefällte Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Niedersächsischen Vom Polytechnikum zur Universität (TH) 1 I Vorschaltgesetz sowie vor allem das Hochschulrahmengesetz von 1975. V. - brachte. Ein Thema, das in der hochschulpolitischen Reformdiskussion der frühen 70er Jahre eine wichtige Rolle spielte, war die Auseinandersetzung um die Gesamthochschule. Angeregt durch die Anstöße auf Bundes- und Landesebene entwickelte sich auch in den Karlsruher Hochschulen eine intensive und kontroverse Diskussion.

Bis Mitte der 50er Jahre betrug die Anzahl der Ordinarien noch unter so, in den Jahren 1960 bis 1965 stieg ihre Zahl von etwa 65 auf ca. 110 an, 1970 hatte die Fridericiana 137 Lehrstühle, von denen 123 besetzt waren. Die Periode zwischen 1950 und 1970 war auch gekennzeichnet von einem starken Anwachsen des akademischen Mittelbaus. Die Anzahl der Lehrenden stieg relativ gesehen schneller als die der Studierenden, was angesichts der völligen Überlastung der Lehrenden bis zum Beginn der 60er Jahre auch den hochschulpolitischen Notwendigkeiten und der Verbesserung der internationalen Konkurrenzfähigkeit entsprach.

Etwa Vom Polytechnikum zur Universität (TH) I unverändert gegenüber den Vorkriegsjahren blieben die Abteilungen Architektur, Bauingenieurwesen und Elektrotechnik, während die Chemie erheblich an Bedeutung einbüßte. Ein Frauenanteil von ca. zwei Prozent weist auf die nach wie vor bestehenden - in mehrheitsgesellschaftlichen Wertvorstellungen begründeten schlechteren Chancen der Frauen hin. Zur politischen Einstellung der Mehrzahl der Studierenden mögen wenige Andeutungen genügen. Bereits im Jahr 1919 protestierten die Studierenden gegen die jüdischen Bewerber, die sich wie Max Mayer Hoffnungen auf die Nachfolge von Hans Bunte machten, ein erstes Anzeichen für die antidemokratische und antisemitische Mentalität eines großen Teils der Studentenschaft.

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