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By Scott Turow

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Best foreign language fiction books

Die Ungehorsame (Historischer Roman)

Ein großer historischer Roman aus der Zeit des Freiherrn KniggeBonn, 1842. Als die unscheinbare Leonie Gutermann und Landvermesser Hendryk Mansel sich das Jawort geben, bebt die Erde. Niemand magazine an ein Omen glauben, doch in der Zweckehe kündigen sich schon bald Turbulenzen an. Beide hüten Geheimnisse voreinander, doch die Fassade bekommt erste Risse.

Schwärzer als der Tod (Thriller)

Das Böse lauert vor der eigenen Haustür …Drei Kinder finden beim Spielen eine halb verscharrte Leiche. Mehr noch als der grausige Fund erschüttert Anne Navarre, ihre Lehrerin, die Tatsache, dass ihre drei Schützlinge den unschuldigen Glauben an eine heile Welt verlieren mussten. Noch ahnt sie nicht, dass die Tote im Wald für die ganze Dorfgemeinschaft das Ende der Unschuld bedeutet, denn es bleibt nicht bei einem Opfer.

Tempête rouge

"Si Octobre Rouge est le optimal livre de Clancy", a écrit Jack Higgins, "alors nous ferions bien d'être tous très attentifs, vehicle Dieu seul sait remark seront le deuxième et le troisième ! " Tempête Rouge est le moment roman de Tom Clancy et il est en tous issues plus audacieux, plus grand, plus passionnant et plus spectaculaire.

Der Knochenmann

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Sie hatte für ihn jeden Tag den Anzug samt Krawatte ausgesucht und ihn bei den durchtriebenen Schachzügen der Geschäftswelt beraten, in der ihn seine angeborene Neigung, fast alles als eine Frage des Prinzips zu betrachten, häufig in die Irre leitete. Doch bei mir zu Hause waren wir alle auf Moms Vitalität und Scharfsinn angewiesen, denn für uns stand fest, dass meine Mutter als Überlebende eines Konzentrationslagers die ultimative Lebenstüchtigkeit besaß. In ihren Augen war mein allergrößter Fehler, dass ich nicht so schlau gewesen war, jemanden wie sie zu heiraten.

Die Treibstoffknappheit hatte zu so drastischen Sparmaßnahmen geführt, dass Biddy und ich, als wir uns in der Fahrbereitschaft einen Jeep holten, um zu unserem Gespräch mit General Teedle zu fahren, die Anweisung erhielten, noch vier Jungs vom 134. Infanteriebataillon mitzunehmen, die ihren Konvoi verpasst hatten. Das 134. sollte Soldaten im Frontabschnitt des XII. Korps ablösen, und diese Männer, die schon viele Kämpfe erlebt hatten, erwiesen sich als triste Reisebegleiter. Ein Gefreiter, der hinter mir saß, ein Bursche namens Duck aus Kentucky, fing an, die ersten Zeilen von »Mairzy Doats« zu singen, bis seine Kameraden sich endlich mal mit Leidenschaft für eine Sache einsetzten – dass Duck verdammt noch mal die Klappe halten sollte.

Mein Vater war eine Leseratte gewesen und hatte jeden Abend zwei Stunden in irgendeinem Roman geschmökert, eine so feste Angewohnheit, dass der Lederhocker, auf den er immer die Füße legte, zwei abgewetzte Streifen hatte. Trotzdem war ich nie auf die Idee gekommen, dass Dad wahrscheinlich der Grund für mein eigenes Interesse am Schreiben war, obwohl mir sein leiser Stolz auf meine Geschichten und meinen Verfassernamen in der Zeitung stets Mut gemacht hatte. Rückblickend wurde mir nun klar, dass er bei meiner Mutter ein Machtwort gesprochen haben musste, damit sie mich nicht länger bedrängte, doch Jura zu studieren.

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