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By Christian Huck, Carsten Zorn

Genuss und Vergnügen, Furcht und Schrecken, Träume, Wünsche, Gefühle – gemeinsam mit dem Menschen hat Niklas Luhmanns Systemtheorie dies alles in die Umwelt der Gesellschaft verbannt. Ganz anders die moderne Populärkultur. Sie behauptet all dies, im Gegenteil, als deren Zentrum. Unsere Körper, unser Erleben – um sie dreht sich alles, folgt guy den Bildern, die die Populärkultur von der modernen Gesellschaft zeichnet. Der Band macht dieses spannungsreiche Verhältnis produktiv. Seine leitenden Fragestellungen lauten: Welche Funktion(en) erfüllt das Populäre für die moderne Gesellschaft? Und used to be folgt aus der Abhängigkeit von so vielen populärkulturellen Problemlösungen für das Verständnis dieser Gesellschaft? Auf der Suche nach Antworten werden in den Beiträgen Mittel der Systemtheorie neu befragt und erprobt. So werden neue Perspektiven auf die verschiedensten populärkulturellen Phänomene möglich: auf Popmusik, Computerspiele, Werbung, Comics und Romane, auf skandalträchtige Kunst, auf Kuratoren und Stars, populäre Zeitdiagnosen und Gewaltdarstellungen, Tourismus und Mode. Nicht zuletzt wird die Systemtheorie selbst als populärkulturelle Erscheinung in den Blick gerückt.

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Bad: Infamy, Darkness, Evil, and Slime on Screen

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Politische Soziologie: Ein Studienbuch

Mehr als 25 Jahre nach Erscheinen des letzten Überblicksbandes zur Politischen Soziologie fasst das als Sammelband angelegte Studienbuch den aktuellen Forschungsstand der Politischen Soziologie im Schnittbereich von Politikwissenschaft und Soziologie zusammen. Ausgewiesene Forscherinnen und Forscher geben einen Einblick in die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen und Fortentwicklungen der zentralen Subdisziplinen der Politischen Soziologie, zum Beispiel der Werte- und Einstellungsforschung, der Wahl- und Parteiensoziologie, der Parlamentarismus- sowie politischen Partizipations- und Kommunikationsforschung.

A short history of celebrity

Like it or hate it, megastar is likely one of the dominant gains of recent life-and one of many least understood. Fred Inglis units out to right this challenge during this interesting and enlightening social historical past of contemporary superstar, from eighteenth-century London to contemporary Hollywood. Vividly written and brimming with interesting tales of figures whose lives mark vital moments within the heritage of superstar, this e-book explains how reputation has replaced during the last two-and-a-half centuries.

Cultural Science: A Natural History of Stories, Demes, Knowledge and Innovation

Cultural technology introduces a brand new mind set approximately tradition. Adopting an evolutionary and platforms strategy, the authors argue that tradition is the population-wide resource of newness and innovation; it faces the longer term, no longer the earlier. Its leader attribute is the formation of teams or 'demes' (organised and effective subpopulation; 'demos').

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1794 an Garve (Schiller 2005: 733). Offentlichkeitkann sowohl 'Zug~inglichkeit' (im Unterschied zu geheim und im Unterschied zu besonders) bedeuten, als auch Publizit~it (als spezifisch mediale Form der Zug~inglichkeit): ,,Die verschiedenen Begriffe von Offentlichkeit lassen sich nicht ohne weiteres vereinheitlichen. " (Merten 1987: 333). Vgl. zur katalysatorischen Funktion von symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien Luhmann 1997: 387-389 u. pass. ,,DasPopul~ire", so fasst Urs St~iheli den operativen Begriff der Cultural Studies mit Bezug auf Raymond Williams zusammen, ,umfal~t Bedeutungsmuster, die a) allgemeinverst~indlich, b) gut zug~inglich und c) emotional tief verankert sind" (St~iheli 1999: 325-326).

Band). ] alles, was f/Jr Teilnahmebereitschaft- oder eben: Inklusionwirbt, der Werbung zuschlagen m6chte. (i. d. Band) Und Rudolf Helmstetter sieht in der Werbung dann auch tats~ichlich den ,,karikierende[n] groteske[n] Doppelg~inger des Popul~iren", die ,Parodie der affektiv vergesellschaftenden Kraft des Popul~iren" (i. d. Band). Die wichtigste Konsequenz f/ir eine funktionale Theorie des Popul~iren, wie sie von uns vorgeschlagen wird, d/irfte darin bestehen, dass sie die Grenzen seiner Funktionalit~it mitzureflektieren 12 Aufgrund der ausfiihrlicheren Darstellungen des Ansatzes St~ihelis an anderer Stelle in dieser Einf/ihrung sowie in mehreren Beitr~igendes Bandes f~illtdie Vorstellung hier sehr kurz aus.

Benjamin, Walter (1991a): Das Passagen-Werk. Gesammelte Schriften, Bd. 1. Frankfurt a. : Suhrkamp. Benjamin, Walter (1991b): Konvolut B [Mode]. In: Benjamin (1991a): 110-132. Bette, Karl-Heinrich (1999): Systemtheorie und Sport. Frankfurt a. : Suhrkamp. ' - Rainald Goetz' Abfall ffir alle. In: Gendolla et al. (2001): 291-318. Blaseio, Gereon et al. ) (2005): Popularisierung und Popularit~it. K61n: DuMont. Bohn, Cornelia (2000): Kleidung als Kommunikationsmedium. 111-137. Bovenschen, Silvia (1984): Der Tod ist die Auferstehung.

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