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By Georg Büchner

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Best dramas & plays books

A Companion to the Works of Friedrich Schiller (Studies in German Literature Linguistics and Culture)

Friedrich Schiller isn't really in basic terms certainly one of Germany's best poets. he's additionally one of many significant German individuals to international literature. In Germany, Schiller celebrations and commemorations nonetheless play a task within the formation of public opinion, and the timeless phrases he gave to characters akin to Marquis Posa in Don Carlos and Wilhelm inform within the eponymous drama proceed to underscore the necessity for human freedom.

Drama and the Sacraments in Sixteenth-Century England: Indelible Characters (Early Modern Literature in History)

Drama and the Sacraments in Sixteenth-Century England is the 1st book-length research of the connection among early glossy drama and sacramental ritual and theology. The booklet examines quite a number dramatic types, together with morality performs, Tudor interludes and the Elizabethan specialist level. providing new insights into the spiritual practices on which early glossy subjectivity is based, David Coleman either uncovers missed texts and files, and provides radical new methods of analyzing canonical Renaissance performs.

Peter Weiss und die Deutschen: Die Entstehung einer politischen Ästhetik wider der Verdrängung

Am Anfang dieses Buches stand ein Erstaunen: In der "Asthetik des Widerstands" fand ich viele Fragen authentischer, vielleicht sogar "objektiver" beantwortet als in der Wissenschaft, die sieh der Umwege der Theoriebildung und der Miihen der Tatsachensieherung glaubt riihmen zu miissen. Der aus dieser Konstellation ent standene Essay, hier das SchluBkapitel, eignet sich zur Einfiihrnng nieht weniger als die Einleitung, die bereits wieder nach einem disziplinaren Ort ffir eine inteIlek tuelle Emotion suchL Die Ausfiihrung der dazwischen liegenden Kapitel, die ihren Schwerpunkt in den weniger bekannten Nachkriegsschriften von Peter Weiss ha ben, gestaltete sieh zu gleichen Stiicken als eine archaologische Entdeckungsreise und als eine riskante Grenziiberschreitung.

A History of the Jana Natya Manch: Plays for the People

A historical past of the Jana Natya Manch chronicles the delivery and progress of the Jana Natya Manch (Janam), a Delhi-based radical theater team which has been lively because 1973. starting within the early Nineteen Seventies, while a bunch of younger scholars in Delhi sought to proceed the legacy of the Indian Peoples' Theatre organization, the e-book takes a detailed yet serious examine a few of the levels within the 4 a long time of the theatre collective.

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Du leugnest die Tugend? DANTON. Und das Laster. Es gibt nur Epikureer, und zwar grobe und feine, Christus war der feinste; das ist der einzige Unterschied, den ich zwischen den Menschen herausbringen kann. h. er tut, was ihm wohltut. – Nicht wahr, Unbestechlicher, es ist grausam, dir die Absätze so von den Schuhen zu treten? ROBESPIERRE. Danton, das Laster ist zu gewissen Zeiten Hochverrat. DANTON. Du darfst es nicht proskribieren, ums Himmels willen nicht, das wäre undankbar; du bist ihm zu viel schuldig, durch den Kontrast nämlich.

Jeder muß in seiner Art genießen können, jedoch so, daß keiner auf Unkosten eines andern genießen oder ihn in seinem eigentümlichen Genuß stören darf. CAMILLE. Die Staatsform muß ein durchsichtiges Gewand sein, das sich dicht an den Leib des Volkes schmiegt. Jedes Schwellen der Adern, jedes Spannen der Muskeln, jedes Zucken der Sehnen muß sich darin abdrücken. Die Gestalt mag nun schön oder häßlich sein, sie hat einmal das Recht, zu sein, wie sie ist; wir sind nicht berechtigt, ihr ein Röcklein nach Belieben zuzuschneiden.

Ha, Appius Claudius! ERSTER BÜRGER. Ja, ein Messer, aber nicht für die arme Hure! Was tat sie? Nichts! Ihr Hunger hurt und bettelt. Ein Messer für die Leute, die das Fleisch unserer Weiber und Töchter kaufen. Weh über die, so mit den Töchtern des Volkes huren! Ihr habt Kollern im Leib, und sie haben Magendrücken; ihr habt Löcher in den Jacken, und sie haben warme Röcke; ihr habt Schwielen in den Fäusten, und sie haben Samthände. Ergo, ihr arbeitet, und sie tun nichts; ergo, ihr habt's erworben, und sie haben's gestohlen; ergo, wenn ihr von eurem gestohlnen Eigentum ein paar Heller wiederhaben wollt, müßt ihr huren und betteln; ergo, sie sind Spitzbuben, und man muß sie totschlagen!

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